Geschäfte mit Afrika

Es gibt da einige Begegnungen, die sich in mich eingebrennt haben. Einerseits bin ich mit jungen Leuten auf einem Konzert gewesen. Die hatten mich reingelegt, praktisch musste ich alleine die Taxifahrt bezahlen und auch den Eintritt, den ich zahlte, hat für alle genügt, ohne dies vorher zu wissen. Dennoch bin ich froh gewesen, jemanden zu haben, alleine hätte ich den Ausflug nie gemacht.

Bluffen mit gestohlenen Geld
Alle Leute, die Autos hatten, wurden von den jungen Afrikanern beim Konzert als Betrüger taxiert. Sie betrügen Leute in Europa mit Versprechen von viel Geld, damit werden sie reich. Das aber auch viel Geld von Migranten kommt, die die Familie finanzieren, wird verschwiegen.

Der Staat muss betrogen werden
Ein Afrikaner, der sehr gebildet gewesen, wollte meine Unterstützung, um Gold zu schmuggeln. Ich habe mit ihm lange über reguläres Wirtschaften debattiert. Er hat kein Vertrauen in den Staat, dort sind die Leute nicht ehrlich. Schau mal, es gibt einen Eisenbahnminister, doch keine Eisenbahn, ein paar Planungsprojekte. Wie viele Minister haben wir, wie viele ihr. Das will ich nicht bezahlen, die klauen noch mehr als ich. Wenn sie gewählt sind, wird erstmals die Verwandtschaft versorgt

Passion als Hotelier?
Ich habe in einfachen Hotels übernachtet, die hatten alle viele junge Mitarbeiter. Das meiste Geschäft wird bei Beerdigungen gemacht, da reisen die Leute und leisten sich Hotels. Es gibt oft keine sichere Stromversorgung, die Menschen sind freundlich, es ist sauber, doch die Begeisterung für die Hotelbranche habe ich wenig gespürt, das Geld alleine zählt.

Fussball, der Weg aus der Armut?
Ein junger Spieler hatte einen Vertrag mit einen Fussballclub in Australien. Ich habe mitbekommen, wie schwierig es ist, ein Visa zu bekommen. Er lebte mehr oder weniger auf der Strasse, war froh bei mir Gast zu sein und sehr hilfsbereit. Ja, Fussball, damit kann ich Geld verdienen und meinen Freunden helfen. Klar, beim Fussball lernen Menschen soziale Fähigkeiten, Durchhaltevermögen und Begeisterung. Doch es braucht vor allem jetzt Handwerker und gute Landwirte.

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