Ghana birgt einige Sklavenburgen, an welchen Orten die Einheimischen wie Vieh gesammelt worden waren, 200 Menschen in Kellern ausgeharrt hatten, worin sie sich nicht einmal zum Schlafen niedergelegt hatten. Schliesslich waren sie verschifft worden; viele «Passagiere» waren auf der Überfahrt in prekärer Lage umgekommen.
Die Burgen stehen als Mahnmal in Cape Coast und Elimina; unvorstellbar, diese Leiden. Afrikaner:innen selbst hatten die Sklaven zu den Portugiesen und später zu den Engländern gebracht. Zu all jenen, die aus dem Menschenhandel ein Geschäft gemacht hatten.
Es stellt ein düsteres Kapitel dar, in welchem Menschen jegliche Würde verloren hatten und zu Nutzvieh degradiert worden waren. Natürlich ist dies einige Zeit her. Dennoch muss die Erinnerung daran bleiben, und dafür stehen die Sklavenburgen in Ghana.
Ich selbst habe an einer Führung in Cape Coast teilgenommen und die Kellerverliese gesehen, wo Menschen eingepfercht worden waren. Ich habe die Geschichten gehört, welche von Historikern belegt sind.
Eine Besichtigung empfiehlt sich, Cape Coast hat zu meiner Zeit keine Annehmlichkeiten, wie ein Restaurant oder Ähnliches geboten. Mein Wunsch ist es, dass es so bleibt, und besagte Sklavenburg ein Mahnmal bleiben wird.
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